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Wie ich zufĂ€llig in einer Freedive Gruppe gelandet bin đŸ§œâ€â™€ïž

  • 27. MĂ€rz
  • 2 Min. Lesezeit

Im Sommer 2025 ging es fĂŒr mich und meinen frisch gebackenen Ehemann auf die portugiesische Inselgruppe Azoren. Drei Wochen Auszeit gönnten wir uns in diesem Paradies!


Wir beide lieben das Meer und sind begeisterte Schnorchler. Nun wollten wir einen Schritt weitergehen und Scuba Diving ausprobieren. Da wir aber wie immer sehr spontan unterwegs waren, gab es keine freien PlĂ€tze mehr bei den lokalen Tauchschulen. Durch meine Onlinerecherche habe ich gesehen, dass auf den Azoren das Freitauchen oder Apnoetauchen auch sehr beliebt ist. Allerdings auch hierfĂŒr schon alles ausgebucht. Somit Pech gehabt, dachten wir uns. Es kam dann aber doch ganz anders 😇


Nach der Devise "Besser als nichts", habe ich uns auf der Insel Santa Maria einen Schnorcheltrip gebucht. Wir sind davon ausgegangen, dass diese Schnorcheltour so Ă€hnlich ablĂ€uft, wie wir es auch in anderen LĂ€ndern schon gemacht haben: Großes Boot, viele andere Touris, ein bis zwei Guides an Board. Dann aber trafen wir Ondine - eine Französin die ihr Herz an die Azoren verloren hat. Bei ihrem Unternehmen (Azores Freediving) haben wir die Schnorcheltour gebucht. Überraschenderweise waren mein Mann und ich die einzigen Teilnehmer.


Zu dritt machten wir uns in ihrem kleinen Auto ĂŒber die hĂŒgeligen Straßen auf den Weg zum Strand. Sie fragte uns, was wir von einer Freedive Introduction halten wĂŒrden. Ohne wirklich zu wissen was dahinter steckt, haben wir zugesagt. Somit haben wir anstelle einer Schnorcheltour eine EinfĂŒhrung ins Freitauchen erhalten. Sie hat uns die grundlegenden Basics des Apnoetauchens erklĂ€rt und direkt vor Ort im Meer mit uns geĂŒbt. Mein Mann hatte den Dreh ziemlich schnell heraus, ich kĂ€mpfte noch mit dem Druckausgleich und auch mit Übelkeit aufgrund der starken Meeresströmung. Dennoch war ich so fasziniert von diesem Sport! Diese Eleganz mit der sich Ondine im Wasser bewegte, erinnerte mich an Ariel - ich hatte das GefĂŒhl ich bin mit einer Meerjungfrau unterwegs (natĂŒrlich weiß ich, dass es die nicht wirklich gibt... 🙃). Sie strahlte eine ganz besondere Ruhe aus. Diese Ruhe konnte ich auch bei meinem Mann Unterwasser beobachten. Es hatte etwas sehr meditatives fĂŒr mich.


Nachdem wir den Vormittag gemeinsam verbracht haben und unsere spontane Freedive Introduction zu Ende ging, fragte uns Ondine, ob wir nicht morgen mitkommen möchten zum Freitauchen. Sie betreute zu dieser Zeit eine Reisegruppe zum Thema "Yoga & Apnea" und hatte fĂŒr die nĂ€chsten Tage ein Boot gechartert. Sie meinte wir wĂŒrden gut in die Gruppe passen und könnten unsere frisch gelernten Skills direkt weiterĂŒben.

Und so passierte es, dass wir die darauffolgenden Tage mit dieser Freedive Gruppe verbrachten - wir machten gemeinsam Yoga, tauchten mit unzĂ€hligen Fischen und beeindruckenden Teufelsrochen und hatten einfach eine super schöne Zeit gemeinsam. Dazu aber in einem anderen Blogbeitrag mehr 😉


Was lernen wir daraus: Immer offen und spontan sein - das fĂŒhrt zu den besten Erlebnissen und Begegnungen! ✹



Hier ein paar Impressionen von der Insel Santa Maria đŸ“·


 
 
 

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